Nach der sehr erfolgreich ausgerichteten Relegation 2024 durfte der SVB auch 2026 wieder ein Spiel auf der Kreuzhöh austragen. Während es beim letzten Mal jedoch "nur" um ein Ticket für die Kreisklasse ging und noch dazu schlechtes Wetter war, durften sich die Bischbrunner diesmal über einen echten Kracher freuen.

Bild: Alexander Rausch / anpfiff.info
Am Dienstag, den 26.05.2026 kämpften der FV Helmstadt 05 und der TSV Lohr in der dritten Runde der Bezirksliga-Relegation um einen letzten freien Platz. Beide Vereine begegneten sich schon im regulären Ligabetrieb der Bezirksliga Unterfranken West und schalteten in der zweiten Relegationsrunde den FC Bürgstadt (3:0, Helmstadt) und den TSV Neuhütten-Wiesthal (1:0, Lohr) jeweils einen Kreisligisten aus, nachdem beide in der ersten Runde ein Freilos hatten.
Während 2024 trotz Dauerregen an die 500 Zuschauer auf die Kreuzhöh kamen (479), durften sich die Verantwortlichen diesmal über fast doppelt so viele freuen und das noch dazu bei bestem Wetter. Bei fast 35° in der Sonne fanden sich um genau zu sein 842 Schaulustige in Bischbrunn ein. Organisatorisch war mit drei Verkaufsständen, kühlen Getränken inklusive Fassbier und Bratwurst, Steaks sowie Käsestangen wieder einiges geboten.
Das Spiel hielt jedoch auch aufgrund der Hitze nicht das, was es versprach und verlief äußerst zäh. Erst in den letzten Minuten der Verlängerung, als sich schon alle auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, gelang Sascha Hill der Führungstreffer für Helmstadt. In der Nachspielzeit erhöhte Aurel Bekteshi gar noch auf 2:0.
Damit blieb der FV Helmstadt in der Bezirksliga und Lohr bekam noch eine weitere Chance in einem letzten Spiel gegen Rödelmaier, wo sich der TSV aber letztlich klar mit 6:2 durchsetzte und damit ebenfalls in der höheren Liga blieb.
Der SVB bedankt sich bei allen Gästen, die trotz der Hitze auf die Kreuzhöh gekommen sind und gratuliert dem FV Helmstadt und dem TSV Lohr zum Ligaverbleib.
Vor allem möchten wir uns auch bei allen Helfern in den Ständen, bei Auf- und Abbauern, den Platzordnern, den Balljungen, KuchenbäckerInnen und allen anderen helfenden Händen bedanken, sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Verkehrsregelung. Ohne euch wäre so etwas nicht möglich. Organisatorisch ist dadurch alles wieder sehr gut gelaufen.